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Das waren unsere Ziele 2011:


"Rostocker Schokoladenseiten"... sind die Backsteingotik als Architektur der Hanse und das maritime Flair des Stadthafens. Sie tauchten ein in Rostocks Vergangenheit, erlebten die lebendige Kröpeliner Straße und Oasen der Ruhe an den Wallanlagen. In der "Schokoladerie" im Stadthafen, wo süße Köstlichkeiten in liebevoller Handarbeit hergestellt werden, durften Sie auch ein bisschen Schokolade naschen. Mit unserem Bus ging es danach nach Warnemünde ins "Restaurant Hübner" - direkt an der Promenade mit Blick auf Leuchtturm, Hafeneinfahrt und Strand zum Mittagessen. Jetzt war Zeit für einen kleinen individuellen Bummel auf der Flaniermeile "Am Strom" oder auf der Seepromenade. Vielleicht reizte Sie aber auch ein Besuch auf dem Fischmarkt, bevor wir zu einer Hafenrundfahrt mit "Käppn Brass" oder "Min Herzing" aufbrachen.


Es gibt 1000 Seen in Mecklenburg-Vorpommern, der Plauer See ist der drittgrößte. Zuerst lernten wir im Luftkurort Plau am See bei einer Rundfahrt mit der Tschu-Tschu-Bahn Geschichte und Gegenwart des Ortes kennen. Danach brachen wir zur Drei-Seen-Fahrt mit dem Fahrgastschiff "Doktor Ernst Alban" über Plauer See - Lenzer Kanal - Petersdorfer See - Malchower Recken - Malchower See auf. Mit unserem Bus ging es dann weiter nach Meyenburg. Im "Hotel Germania" direkt am Schlosspark ließen wir uns vom Personal der Gaststätte verwöhnen. Gleich nebenan erwartete uns das Modemuseum Schloss Meyenburg. Beginnend mit der Kleidermode um 1900 begleitete uns die Textilgeschichte über etwa 1000 qm bis in das Jahr 1980. Beim Betreten der Räume umfing uns die Musik der jeweiligen Zeit. An Schneiderpuppen und in Vitrinen inszenierten sich Accessoires als besonderer Blickfang. Ausgesuchtes Mobiliar, originale Fotos und Modezeichnungen versetzten das Kleid in ein Wechselspiel zwischen Ästhetik und Alltag. Die Erläuterungen durch eine sachkundige Führerin machten das Ganze noch interessanter.


Fünf Tage lang (07.-11.Juli) werden wir auf unserer Mehrtagesexkursion das Drei-Länder-Eck Sachsen - Böhmen - Bayern erkunden. Bestimmt werden Sie sich wohl fühlen im exklusiven Hotel Ramada Bad Brambach Ressort und genügend Zeit haben, im Thermalbad des Hotels zu baden oder einen Bummel durch den Kurpark Bad Brambach zu machen. Neben den beiden Bädern Bad Elster und Frantiskovy Lázne besuchen wir die historische Stadt Cheb, sowie in Waldsassen die Bibliothek in der Zisterzienserinnenabtei und die Stiftsbasilika.


Zur Heideblüte werden wir Sie dort hin fahren und versprechen Ihnen beeindruckende Natur und interessante Geschichten in den beiden Bädern Bad Schmiedeberg und Bad Düben.


Im Herbst (Sonntag, 11.September) hat es uns der Sandstein angetan. Hoch auf einem Tafelberg thront die Festung Königstein. Als eine unbezwingbare Wehranlage empfängt die Bergfestung heute ihre Gäste wohlwollend. Ganz gleich ob man in die Geschichte eintauchen - wie wir - oder einfach die reizvolle Umgebung genießen möchte - erlebnisreiche Stunden sind Ihnen auf dem Königstein sicher. Am Nachmittag begrüßt uns der älteste Kurort der sächsischen Schweiz - die Stadt Bad Schandau. Von hier aus fahren wir mit der Kirnitzschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall.


Unsere diesjährige Fahrt am 1. Advent (27. November) - von vielen gewünscht - führt uns in das 1000-jährige Göttingen. Wir sind sicher das uns Göttingen im weihnachtlichen Glanz vie Freude bereiten wird.

Ab sofort können Sie Ihre Reservierungswünsche nur schriftlich zusammen mit Ihrer Unterschrift und der Erklärung, dass Ihnen bekannt ist, dass die Stornierung für angemeldete Reisen spätestens nach Erscheinen der aktuellen "Kulturbun(d)ten Blätter" erfolgen muss, da sonst für Sie anteilige Kosten entstehen, in der Geschäftsstelle einreichen. Für die Mehrtages-Fahrt empfehlen wir, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen.


Unter dem Thema "Russische Passion" spielte das Russische Klassik-Trio Berlin mit Elena Welker, Klavier, Natalie Kroo, Violine und Svetlana Grün, Violoncello Rachmaninoffs "Vokalise" und sein Trio "Elégiaque" sowie "Die Jahreszeiten" von Tschaikowski. Durch das Programm zum Jahresbeginn 2011 führte Gunter Welker.

"Kühl und blond bevorzugt" hieß es im Februar bei Melodien aus Oper, Operette, Musical und Film mit der jungen Sopranistin Yvonne Zeuge, die am Klavier von Prof. Marek Bobéth begleitet wurde, der auch die Moderation übernahm. Mit Chansons, Couplets, Evergreens und heiteren Texten von Erich Kästner, Curt Goetz und Heinz Ehrhardt begeisterten die beiden hervorragenden Künstler ebenso.

"Für immer und ewig" - Literarisch-musikalisches Eheprogramm Wie und ob man "für immer und ewig" glücklich sein kann, erfuhren Sie im März aus Texten von Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Fontane, Wilhelm Busch, G. de Maupassant u.a. gelesen von Antje und Martin Schneider musikalisch kommentiert von Angela Stoll, Klavier.

"Der Ring" - Solokonzert - Nahezu 39 Bühnenjahre mit ungezählten Konzerten und verschiedenen Programmen liegen hinter dem Liedersänger - Texter - Komponisten - Gitarristen Jörg Kokott, den wir im April bereits zum zweiten Mal bei uns begrüßen konnten. Es ist Zeit für eine Bilanz, Zeit für eine Vorschau. Mit dem 60. Programm wieder ein Soloabend. Solo für eine Stimme, zwei Hände, zwei Gitarren und ein Mandolonchaello. Für sparsame Requisiten, wunderbare neue Lieder und alte Renner, dazwischen Anekdoten, Geschichten, Texte, Instrumentalstücke - leidenschaftlich gesungen, gespielt, gesprochen - wie immer in seinen Programmen.

"Kulinarisch-literarische Weltreise" hieß das Programm das Dagmar und Burckhard Garbe, Schriftstellerehepaar aus der Nähe von Kassel,für unsere Maiveranstaltung vorbereitet hatten. Anders als üblich begann der Nachmittag mit einem Becher Cappucchino, Milchkaffee oder heißer Schokolade, bevor uns im ersten Teil der literarischen Weltreise, die Sie rund um den Globus führte, mit einfühlsamen-poetischen und erheiternden Texten Deutschland, die Schweiz, die iberische Halbinsel und Italien vorgestellt wurden. Weiter ging es mit einem kleinen Schlückchen Wein. Danach berichtete das Autorenehepaar über den Balkan, Skandinavien, Russland und Asien. Nun stimmten Sie Kaffee und Kuchen aus den "bereisten" Ländern auf die Weiterreise über Amerika, nach England, Frankreich und zurück nach Deutschland ein. Als besonderes "Bonbon" hatte Dagmar Garbe kurios-seltsame Ansichten von 1880 über die damaligen nationalen Küchen zusammengestellt. Guten Appetit!

"Eine Frau wird erst schön durch die Liebe" - Zarah Leander, die große Diva mit ihrer einzigartigen dunklen Stimme, ihrem besonderen Talent und ihrer unvergleichlichen Anziehungskraft: Ein spannendes, unterhaltsames Programm mit Liedern, die Zarah Leander unvergesslich werden ließen und deren Texte zeitlos aktuell bleiben, mit biographischen Texten, die an ihren Mythos und die Größe ihrer Auftritte erinnern und die Stimmung einer Zeit voller Widersprüche spiegeln und lustigen Anekdoten, die die Menschlichkeit der großen Diva zeigen, wurde wie immer von Martha Pfaffeneder, Gesang und Moderation sowie Jens-Karsten Stoll, Klavier, Wort, Gesang im Juni künstlerisch hervorragend gestaltet.

"alternativlos": Schon im Oktober 2010 hat Gerd Hoffmann "alternativlos" als Unwort des Jahres vorgeschlagen. Seine langjährige Erfahrung als Politik beobachtender und kritisch denkender Mensch und Kabarettist hat ihn jedoch gelehrt, dass Deutschland in der Regel mit guten Vorschlägen nicht wirklich etwas anfangen kann. Darum beschloss er, sein elftes Soloprogramm mit diesem schönen Wort zu übertiteln, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Ob sein neues Programm bösartig ist, konnte im September jeder selbst entscheiden, nötig ist es allemal. Analytisch und bissig auf jeden Fall, schwarzhumorig vielleícht ein bisschen aber auch liebevoll, den wenn dem Berliner Kabarettisten nichts an seinem Land läge, dann würde er sich nicht solche Mühe machen, ihm auf die Sprünge zu helfen. Es wurde ein rasanter Nachmittag mit interessanten Einblicken, provokanten Thesen, albernen Spielereien und fiesen Demaskierungen. Machte vielleicht ein bisschen atemlos aber Spaß! ... weil niemand, dem etwas an seiner Glaubwürdigkeit liegt,einen Nachmittag über Alternativen philosophieren und selbst keine parat haben kann, erlebten wir dieses mit Klavierbegleitung. Unterstützt durch Komponist und Pianist Martin Unger griff Gerd Hoffmann die Gelegenheit beim Schopf und tat, was er schon lange mal tun wollte, er sang. Sie hatten also Alternativen.

Dieses Mal begrüßte Donato Plögert beim "Promi - Talk" im Oktober einen Gast, den er persönlich sehr bewundert und mit dem er inzwischen auch gemeinsam auf der Bühne stand, den Schlagersänger und Entertainer Peter Wieland. Wieland, der 1930 in Stralsund geboren wurde, ist bis heute ein vielbeschäftigter Künstler, der vor allem durch seine Musical- und Operettenmelodien berühmt wurde. Er war sechs Jahre mit Dagmar Frederic verheiratet, mit der er auch gemeinsam im Duett auftrat. Seine Karriere begann in einem Kirchenchor und führte ihn bis in den Berliner Friedrichstadtpalast. Er war in unzähligen Fernsehsendungen zu sehen, hatte mit "Show in Stereo" seine eigene Radiosendung und wurde mit dem "Nationalpreis der DDR" ausgezeichnet. Im Gespräch mit Donato Plögert erzählte er über sein bewegtes Privat- und Bühnenleben und ließ sich auch ein paar Anekdoten entlocken, da er - so Plögert - "auch ein ausgezeichneter Komiker ist, wenn gerade mal keiner hinguckt". Sie konnten sich also auf einen unterhaltsamen und interessanten Nachmittag mit zwei Vollblut-Künstlern im gemeinsamen Gespräch, bei dem natürlich auch das Publikum zu Wort kam und Fragen stellen durfte, freuen.

"Ach, ich liebte..." - Wolfgang Amadeus Mozart und seine Zeit: Einen musikalischen Genuss der Extraklasse boten Ihnen im November Ohoud Khadr, Sopran, Michael Stöckicht, Klavier und Susanne Erhardt, Blockflöte mit Arien, Liedern und konzertanten Werken aus der Mozartzeit. Sie hörten u. a.: "Endlich naht sich die Stunde", "Warnung" ("Männer suchen stets zu naschen"), "Das Veilchen", Rondo D-Dur für Klavier, Solo, Grande Sonate für Klarinette in A und Klavier.

"...rund um Weihnachten" führten uns in diesem Jahr im Dezember Nina und Thomas W. Mücke mit ihrer Dia-Ton-Show . Die hervorragenden Bilder und interessanten ERzählungen u. a. über den Adventskranz und den Weihnachtskarpfen, Winterzauber in den Alpen, ein Besuch bei Santa Claus am Polarkreis und der originale Gesang des Künstlers sorgten für die richtige vorweihnachtliche Stimmung.


"Virtuose Musik für Violine und Klavier" - Zu diesem ganz besonderen musikalischen Highlight im April präsentierte Ihnen Hans-Joachim Scheitzbach, am Klavier als Begleitung, die Konzertmeisterin des Radioorchesters Paris Elisabeth Balmas, Violine. Mit Musik von Dvorak, Sarasate (Zigeunerweisen), Hubay (ungarische Melodien) u. a. konnten Sie die beiden hervorragenden Musiker ganz sicher begeistern.

Das Streichquintett der Komischen Oper Berlin mit Konrad Other, Violine, Claudia Börner, Violine, Manfred Glass, Viola, Hans-Joachim Scheitzbach, Violoncello und Moderation, Jörg Lorenz, Kontrabass spielte zu unserem bereits traditionellen Open-Air- Konzert auf dem Kulturhof im Juni unter dem Motto "Lustiges und Heiteres in der klassischen Musik" Werke von Telemann, Haydn, Mozart, Boccerini, Rossini u. a.

"Wiener Klassik im Streichtrio": Wieder einmal ludt Sie Hans-Joachim Scheitzbach, der das Konzert im Oktober auch in unterhaltsamer Weise moderierte, zu einem musikalischen Nachmittag mit dem Streichtrio der Komischen Oper Berlin mit Konrad Other, Violine; Claudia Börner, Violine und Hans-Joachim Scheitzbach, Violoncello sehr herzlich ein. Sie hörten Musik von Haydn, Mozart, Beethoven u. a.

Auch in diesem Jahr war der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe unser "Weihnachtliches Konzert im Kerzenschein" in der Stadthalle am 3. Advent, die sich natürlich auch wieder geputzt hatte. Für einen musikalischen Auftakt zum Fest sorgten Alexandra Dmytruk, Sopran (Odessa); Peter Meyer, Klavier, Konrad Other, Violine. Am Violoncello und als Moderator erlebten wir Hans-Joachim Scheitzbach. Musik aus Barock, Klassik und Romantik und weihnachtliche Lieder erfreuten und versetzten Sie in die richtige Weihnachtsstimmung.



Als ersten Staat stellten wir in 2011 die Republik Belarus vor. Weißrussland wird von seinen 10 Millionen Bewohnern aufgrund der unzähligen Seen liebevoll "Land der tausend Augen" genannt. Auch charmante und geschichtsreiche Städte wie das pulsierende Herz Weißrusslands Minsk mit seinen Theatern, Museen, neuen Läden und Cafés, die Handelsstadt Brest oder Vitebsk mit seiner jüdischen Geschichte und Geburtsstätte Marc Chagalls, Dörfer mit windschiefen Häusern und Holzkirchen, Barockklöster und historische Schlösser erwarteten den Besucher. Natürlich wurde wir auch die Politik des Landes nicht ausgeschlossen, über die wir Widersprüchliches aus den Medien erfahren. Zuerst sahen Sie einen kurzen Film mit dem Titel "Republik Belarus", damit Sie sich schon eine kleine Vorstellung von dem Land machen konnten. Daran anschließend hielt André Giro, Botschafter der Republik Belarus verbunden mit einer Powerpoint Präsentation einen kurzen Vortrag. In der folgenden Diskussion hatten Sie die Möglichkeit Fragen an ihn und unseren zweiten Gast Julia Ilyina, Presse- und Kulturattaché zu stellen. "Quo vadis Europa?" - Im November war Helmut Scholz, Abgeordneter im Europaparlament unser Gast. Nach seinem kurzen Vortrag diskutierten wir solche Fragen wie z. B. "Welche Kompetenzen haben die Kommisare, Kommissionen und das Parlament in der Europäischen Union?", "Wie kommen wir zu einem einheitlichen Europa, wenn doch regionale Interessen überwiegen?", "Was passiert, wenn sich in Europa noch mehr Staaten der finanziellen Pleite nähern?" oder "Welche Möglichkeiten für eine kulturelle Zusammenarbeit der europäischen Staaten gibt es?"


Ende Januar 2011 besuchten wir die Komödie am Kurfürstendamm. Die "Comedian Harmonists" präsentierten "Veronika der Lenz ist da". Es gibt Lieder, die Evergreens werden, bei denen die Musik, Darbietung und Interpreten untrennbar in Erinnerung bleiben. Bei Titeln wie "Wochenend' und Sonnenschein" und "Mein kleiner grüner Kaktus" denkt man sofort an die Comedian Hamonists. Gottfried Greiffenhagens Stück über die Geschichte des legendären Sextetts ist eine Zeitreise in die 20er und 30er Jahre. Der "Tastenmagier" Franz Wittenbrink (Musikalische Leitung) hat die Ohrwürmer arrangiert und unter der Regie von Martin Woelffer mit Holger Off, Olaf Drauschke, Ralf Steinhagen, Wolfgang Höltzel, Philipp Seobert, Horst Maria Merz und Karl Horbol einstudiert. So brachten mehr als 25 Hits der Comedian Harmonists unsere Besucher wie auch schon seit 10 Jahren die anderen Zuschauer zum Rasen.

Traditionell besuchten wir auch im diesjährigen Juni wieder die Operngala in Rheinsberg, die allen Musikfreunden stets einen besonderen musikalischen Genuss bereitet. Die jungen Künstler begeisterten begleitet vom brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/ Oder unter der Leitung von Kevin McCutcheon, mit Arien und Duetten der Opernliteratur das Publikum. Da das Wetter uns in diesem Jahr leider nicht hold war, erwarteten uns die Künstler in der Siegfried-Matthus-Arena im Hafendorf Rheinsberg.

Im "Theater am Rand" gibt es eine Menge Veränderungen an der Hülle. Das wollten wir uns gern mit Ihnen anschauen und hatten uns dazu im Oktober die musikalisch-inszenierte Lesung "Der Alchimist" mit den beiden Künstlern Thomas Rühmann und Gislén Engelmann ausgewählt. Der Hirtenjunge Santiago hat einen Traum zweimal geträumt und geht auf Schatzsuche. Begleitet von den arabischen Trommeln und dem Marimbaphon der Leipziger Percussionistin und Schauspielerin Gislén Engelmann macht er sich mit Thomas Rühmann auf den Weg ins Leben, von der andalusischen Heimat in die Ferne, nach Ägypten. Eine Reise, die ins innerste führt. "Lebe deinen Traum, lass dich nicht beirren!" Die Magie des Wortes und der Zauber der Musik entführen das Publikum in die Weiten der Wüste, in die Oasen der Liebe und der philosophisch-religösen Fabulierkunst Paolo Coelhos. Die beiden Akteure lassen sein poetisches Märchen - mit viel Humor - für sich sprechen.




"Provence und Côte d' Azur" - Nina und Thomas W. Mücke nahmen Sie im Januar 2011 mit ihrer tollen Dia-Ton-Show mit nach Aix - zwischen Zauberbergen und Mittelmeer, zum legendären Küstenstreifen von St. Tropez bis Monte Carlo, entlang der Rhône in den Süden Frankreichs. Sie erlebten mit den Beiden den Herbst in den Französischen Alpen, wandelten auf den Spuren van Gogh's und ließen sich in der Fachwerkkirche Tuchen von ausgewählter Musik vom Band und originalem Gesang von Thomas W. Mücke verzaubern.

"Wenn nicht ich, dann macht's ein Anderer" Alltagsbeobachtungen, skurille Geschichten, und Momentaufnahmen voll Wortwitz, und Hintersinn - der Berliner Songpoet Wolfsmond (Wolfgang Ohmer) steht für moderne, unterhaltsame Songinterpretationen. In Hendrik Maaß hat er einen hervorragenden Begleiter gefunden. Hier ergänzen sich die Stärken von zwei versierten Gitarristen vom balladesken Wechselspiel bis zum rhythmischen Powerplay. Für Fans professioneller Gitarrenarbeit gleichermaßen empfehlenswert wie für Freunde nicht alltäglicher Songtexte. Diese zwei hervorragenden Künstler konnten wir im Februar in der Fachwerkkirche Tuchen erleben.

"Spreejurke mit Biss - musikalisch eingelegt" Donato Plögert, Gesang und Wort musikalisch am Klavier perfekt begleitet von Manuel de la Rosa: Seit zehn Jahren schreibt Donato Plögert neue - stets in der Mundart der deutschen Hauptstadt vorgetragene Lieder über und für die Berliner. Er überraschte uns mit seinen neuen Liedern wie "Die Zeit reichte nich' mehr", "Herz im Kopp" oder "Ich war mal hier". Aber auch bereits bekannte Titel wie "Am Samstag jeht se ins Café Keese", "Berlin is' pleite", "Die Frau über dir" oder "Die alte mit dem Hackenporsche" erfreuten sich bei der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verein Kirche/ Mühle Beiersdorf e. V. im März großer Beliebtheit.

"Berlin janz pö á pö von j. w. d. bis an de Spree" - Es durfte herzhaft gelacht werden, als der Schauspieler und Entertainer Peter Thomsen im April in der Fachwerkkirche Tuchen 3 Berliner Originale parodierte und das Gestern und Heute in der Hauptstadt Berlin aufs Korn nahm. Mit unverwechselbarem Berliner Charme schwadronierte er als Hauptmann von Köpenick, Wilhelm Voigt... sinnierte giftig und kauzig, aber dennoch mit Augenzwinkern als Pensionär Paule Retzlaff über die gute alte und die supercoole neue Zeit... und plauderte als Taxifahrer Benno Baidokat aus dem Nähkästchen über seine prominenten und weniger prominenten Fahrgäste sowie über das Leben im Besonderen.

"Orient und Occident" - eine musikalische Reise Ein Aufeinandertreffen zweier hochsensibler Solisten, musikalische Fusion zweier Musikkulturen: der bulgarische Ausnahmesaxophonist Vladimir Karparov ist in der Tradition des Balkans und modernen Jazz gleichermaßen zu Hause und prägte so ganz entscheidend den Sound des Konzerts im Mai. Andreas Brunn, der in seinem Stil verschiedenste Einflüsse verbindet, ersetzt mit seinem siebenseitigen Instrument gut ein kleines Orchester. Diese Gitarre ist ein magisches Instrument, kann Trommel oder Bass gleichermaßen ersetzen. Dieser besondere musikalische Nachmittag, zu dem wir und unser Partner der Förderverein Dorfkirche Prenden 1811 e. V. Sie recht herzlich einluden, konnte sicher auch Ihnen, wie bereits den anderen Besuchern in zahlreichen Bundesländern viel Freude bereiten.

"Der Tradition von Glenn Miller verpflichtet": Die brandenburgische Bigband Potsdam spielte im Juni in der Ruine der alten Wehrkirche Beiersdorf unter der Leitung von Werner Scholl so bekannte Stücke wie Moonlight-Serenade, Chattanooga Choo Choo, American Patrol und In the mood des bekanntesten Musikers der Swing-Ära mit Begeisterung - sehr zur Freude des Publikums. Zum Repertoire der Bigband gehören jedoch nicht nur die Hits der legendären Orchester der 1930er und 40er Jahre wie von Benny Goodman, Duke Ellington, Tommy Dorsey, Charlie Barnet, Less Brown u. a. sondern auch Erfolgstiteln der jüngeren Bigband-Geschichte von Ray Connev bis zu Bert Kaempfert. Darüber hinaus erinnert die Bigband an die unvergessenen deutschen Tanzmusikkomponisten, allen voran Walter Dobschinski den "ungekrönten Swingkönig der Trümmerstadt Berlin" mit seinem "Dob's Boogie". Als Wirkungsfeld betrachten die 19 Instrumentalisten und die Sängerin Bettina mit ihrem engagierten Dirigenten Werner Scholl und ihrem kenntnisreichen Moderator Herbert Flügge vorallem Potsdam und Berlin mit den Städten und Dörfern des Umlands. Konzerte und Gastspiele führten die Band auch über die Grenzen ihrer engeren Heimat hinaus. Dresden, Siegburg am Rhein, Cottbus, Halle an der Saale und Goslar im Harz sind einige ihrer Erfolgsstationen. Der klassische Pianist Werner Scholl "geht fremd". Er hat im Jahr 2006 die Leitung der Band übernommen, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen begeht.

Alles Theater - Maske auf und Vorhang runter: "...Und man sieht die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht" heißt es in der "Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht. An diesem Nachmittag wurden in der Fachwerkkirche Tuchen im September jene Personen aus dem Dunkeln hinter der Bühne ins Rampenlicht geholt, ohne die sämtlicher Theater-, Konzert- und Variétébetrieb ganz und gar zusammenbräche. Gerta Stecher von Christiane Obermann am Klavier begleitet, las und sang wahre und witzige Texte (aus ihrem Theaterbuch) und dazu stimmige und hintergründige Chansons von Hollaender über Brecht bis Kästner, womit sie Ihnen einen gänzlich neuen Blick in die Bühnen- und Theaterwelt gestattete - sozusagen von hinten auf die Bretter blickte, die die Welt bedeuten.

Die gemeinsame Freude an europäischer Folkmusik hat Ursula Schönherr und Jörg Kokott 2003 zusammengeführt. Seit 2004 spielen sie zusammen auf den kleinen und großen Konzertbühnen. Ihre Mischung aus traditionellen irischen, skandinavischen und eigenen Liedern und Tanzstücken, getragen von Gitarre, Geige und den beiden Stimmen, geht einerseits unter die Haut und lässt andererseits das Tanzbein zucken. Schönherr und Kokott präsentierten im Oktober mit "European Folkmusik" die höchste Kunst des Duos - sie zauberten auf ihren Instrumenten so einmalig schön und intensiv, dass auch Sie von dieser Musik und dem Ambiente der Fachwerkkirche Tuchen sicher verzaubert wurden. Vorsicht: Diese Musik macht süchtig und gefährdet die Langeweile.

"UFA trifft Hollywood": Als die Bilder tönen lernten, als die stummen Mimen Stimmen bekamen, da stellten die Produzenten fest, dass dem neuen Geschöpf "Tonfilm" etwas fehlte; die Seele des Gesangs. So entstand das Lied zum Film und aus einfachen Melodien wurden Filmschlager, die zum Teil bekannter waren als der zugehörige Film. Das Ensemble Kolorit aus Zeitz mit Rotraud Dennecke und Benjamin Butzke am Klavier begleitet von Thomas Folk präsentierte im November in der Fachwerkkirche Tuchen eine Vielzahl von Melodien, die beim Publikum sofort einen AHA-Effekt auslösten. Neben Filmschlagern aus der UFA-Zeit wurden auch Melodien und Lieder aus der Filmfabrik Hollywood in dieses Programm gefügt, welche ebenfalls unvergessen bleiben. Es erwartete Sie ein Programm, um in Erinnerungen zu schwelgen, für "jüngere" Besucher alte Lieder neu zu entdecken und um auf die damalige Filmwelt neugierig zu machen.

"Ertönet ihr Pauken, erschallt ihr Posaunen": Frei nach Bach heißt der Titel des Weihnachtsprogrammes des Ensembles percussion-posaune leipzig mit Joachim Gelsdorf, Posaune und Moderation; Stefan Wagner, Posaune; Marton Palko, Podsaune; Wolfram Dix, Schlagzeug in dem neben festlichem Barock manches bekannte Weihnachtslied zum Mitsummen (und Mitsingen) eingeladen hat. Wer die vier exzellenten Musiker schon einmal in Tuchen erlebt hat, hat das Konzert im Dezember sicher nicht versäumen.

Zwei "Kulturbun(d)te Ausflüge" finden ihren abschließenden musikalischen Höhepunkt in einem Denkmal.

Unser Pfingstausflug führte uns in diesem Jahr in die "Ruhmeshalle der Artisten und des fahrenden Volkes". Der Gründer des Internationalen Artistenmuseums Klosterfelde Roland Weise hatte Ihnen bei seiner Führung viel Interessantes zu erzählen.
Der Nachmittag war ganz und gar dem Kleinod im Löwenberger Land Schloss und Gut Liebenberg vorbehalten. Bei unserem Rundgang durch das weitläufige Gelände unter sachkundiger Leitung wurden wir mit der Geschichte, der früheren und heutigen Nutzung und manchem Anderen bekannt gemacht. Danach blieb genügend Zeit im herrlichen Park spazieren zu gehen, den Künstlern, die hier arbeiten, über die Schultern zu schauen und ihre Werke zu bewundern, noch einmal in die verschiedenen Gebäude zu gehen oder im Gutshofladen eine Kleinigkeit zu kaufen. Vielleicht hatten Sie auch Lust, auf der Terasse des Restaurants eine Tasse Kaffee zu trinken oder ein Eis zu essen.

Der breits traditionell am 3. Oktober stattfindende Ausflug brachte uns Geschichte - Natur - Technik in Berlin-Spandau und Berlin-Britz näher. Er begann mit einer historischen Stadtführung durch die Altstadt von Spandau unter sach- und fachkundiger Führung von Erik Semler. Nach dem Mittagessen in historischem Ambiente im Restaurant Zitadellen Schänke erhielten Sie nachhaltige und fühlbare Eindrücke von den nahezu vollständig erhaltenen Kasematten, Kurtinen und Bastionen sowie dem berühmten "Juliusturm" bei einer Führung in der Zitadelle Spandau. Beim Besuch des Britzer Gartens bummelten Sie gemütlich durch den herrlich angelegten Garten. Vielleicht machten Sie eine kleine Rast am "Kalenderplatz" oder im "Café am See" bei einer Tasse Kaffee mit Kuchen oder einem Eis. Sie erlebten den Zauber einer Bahnfahrt wie vor 50 Jahren mit historischen Original Schienenfahrzeugen auf schmaler Spur, fuhren gemütlich im Tempo der alten Zeit bei einer Fahrt mit der Britzer Museumsbahn ab Station Festplatz durch den Britzer Garten.


Der neugegründete Arbeitskreis hat sich vorgenommen, das künstlerische Erbe des Bernauer Ehrenbürgers aufzuarbeiten und an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Damit wollen wir den großen Künstler und Ehrenbürger unserer Stadt ehren, der vor mehr als 25 Jahren (1985) verstarb.

Nachdem wir in den vorangegangenen Jahren seine großen antifaschistischen Werke und die Gegenwartsfilme gezeigt haben, stellten wir im Mai 2011 seinen Spielfilmerstling "Einmal ist keinmal" vor. Der DEFA-Dramaturg Dr. Dieter Wolf - über zwei Jahrzehnte mit Konrad Wolf eng verbunden - leitete wie schon bei früheren Gelegenheiten den Filmabend ein. Er berichtete darüber, wie es dazu kam, dass am Beginn Konrad Wolfs großer DEFA-Karriere nicht eine ernste eigene Geschichte stand, sondern ein musikalisches Gegenwartslustspiel. Sein Arbeitstitel "So klingt's in Klingenthal" nach einem Szenarium von Paul Wiens verweist auf die schöne vogtländische Heimat des Instrumentenbaus und die heitere Liebesbeziehung, die sich vor diesem Hintergrund entfaltet. Sie erlebten eine Wiederbegegnung mit den damals jungen Hauptdarstellern Horst Drinda und Brigitte Krause.

Zur Erinnerung an Konrad Wolf zeigten wir im September seinen dritten Spielfilm aus dem Jahre 1957, sein erstes Meisterwerk "Lissy". Nach einem Roman von F. C. Weiskopf schrieb er das Drehbuch gemeinsam mit dessen Ehefrau, der bekannten Kinderbuchautorin Alex Wedding. Mit der konfliktreichen Familiengeschichte einer jungen Frau erlebten wir, unter welchen politischen und sozialen Umständen es den Nazis 1932/ 33 gelingen konnte, unpolitische, junge Menschen massenhaft für ihre demagogischen Ideen zu gewinnen. Lissy muss sich entscheiden, doch wird aus ihr -anders als im Roman - deshalb noch keine kämpferische Kommunistin. Der Film erinnerte uns noch einmal an die große künstlerische Leistung damals junger, doch bereits namhafter Schauspieler wie Sonja Sutter, Horst Drinda, Hans-Peter Minetti, Kurt Oligmüller oder die bereits älteren Gerhard Bienert und Raimund Scheicher. Der DEFA-Dramaturg Dr. Dieter Wolf, der über 18 Jahre hinweg die Arbeit des Regisseurs und bereits mehrere unserer Veranstaltungen begleitet hat, sagte einleitend etwas über den "jungen" Konrad Wolf und den Platz dieses Films in der DEFA.Geschichte.

Kurz nach seinem Geburtstag vervollständigten wir im November die Retrospektive des Lebenswerks des unvergessenen Regisseurs und zeigten seinen zweiten DEFA-Spielfilm, produziert 1955/ 56 "Genesung". Nach einem Hörspiel und Szenarium von Karl Georg Egel und Paul Wiens erzählt der Film von der Liebe und dem außergewöhnlichen Schicksal eines Generationsgefährten von Konrad Wolf mit falscher Identität und angemaßtem Doktortitel. Doch dieser Hochstapler Friedel Walter, einprägsam gespielt von Wolfgang Kießling, ist selbst ein Opfer der Zeitläufe, faschistischer Repression, der Kriegswirren und der Nachkriegssituation, bis eine überraschende Wiederbegegnung ihn ungeachtet drohender Konsequenzen bewegt, die Lebenslüge selbst zu beenden. Neben Kießling sahen Sie noch einmal damals so bekannte Filmschauspieler wie Karla Runkehl, Erika Dunkelmann und Harry Hindemith, berühmte Bühnendarsteller wie Wolfgng Langhoff und Eduard von Winterstein. Wir freuten uns, das auch dieses Mal der Dramaturg Dr. Dieter Wolf die Einführung übernahm.


Zum Jahresauftakt 2011 beschäftigten wir uns mit Lew Tolstoi und seinen Erzählungen, wovon einige von den Mitgliedern des Freundeskreises vorgelesen wurden.

Heinrich Bölls Buch "Ende einer Dienstfahrt" stand im Februar zur Diskussion: Ein kurioser Fall macht Schlagzeilen; eine Tat ohne Reue. Es könnte sich um einen Sabotageakt handeln, aber seltsame Begleitumstände lassen alles wieder anders erscheinen.

Unser Thema im März war Wilhelm Raabe und seine Erzählung "Die Chroniken der Sperlingsgasse". Raabes frühe Großstadterzählung entwirft ein realistisches Bild der politischen und sozialen Situation Deutschlands um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Zur Diskussion stand im April "Der Fall Maurizius" von Jakob Wassermann. Der junge Etzel lehnt sich gegen das harte Regiment seines Vaters, des prominenten Staatsanwalts Andergast auf. Überzeugt vom Fehlurteil seines Vaters im Fall Maurizius versucht Etzel, dem tatsächlichen Mörder ein Geständnis zu entlocken. Ein Meisterwerk der psychologisch einfühlsamen Erzählkunst, das die stets brisante Frage aufwirft: Was ist Gerechtigkeit?

In dem Roman "Ein fabelhafter Lügner" von Susann Pasztor, der im Mai zur Diskussion stand, geht es um einen jüdischen Mann, Vater von mehreren Kindern mit unterschiedlichen Frauen, denen er seine Lebensgeschichte in den verschiedensten Varianten erzählt. Ebenso verschieden reagieren die Kinder auf "seine Lebensgeschichten".

Zum Beginn der Sommerpause im Juni unternahmen wir wieder einen Ausflug, der nach Falkenberg (Mark) auf die "Karlsburg" ging.

Wir diskutierten im September über Christa Wolfs neuestes Buch "Stadt der Engel oder The Overcout of Dr. Freud"

"Ich hab's gesehen und will es gern berichten" - Novellen und Gedichte von Theodor Storm - Der Dichter Theodor Storm hat uns viele spannende Geschichten geschenkt, die zu lesen immer wieder lohnt.Harald Arnold hat aus der Fülle der Texte die vielleicht schönsten und bekanntesten ausgewählt und präsentierte sie zu unserem literarischen Abend. Sie ließen sich entführen in die teils märchenhafte, teils realistisch gezeichnete Welt des 19. Jahrhunderts mit Auszügen aus "Die Regentrude", "Immensee" und "Der Schimmelreiter". Sie hörten Gedichte und Balladen, dazu Klaviermusik von Robert Schumann und anderen Komponisten der Zeit, gespielt von Mark Spieß. Besonders bei den Teilnehmern unserer Exkursion "Auf den Spuren Theodor Storms" im vergangenen Jahr rief dieser literarisch-musikalische Abend Erinnerungen wach.

Die Geschichte der leidenschaftlichsten und durch triebensten Großmutter aller Zeiten erfuhren wir aus dem Roman "Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" von der Schriftstellerin Alina Bronsky aus Odessa. An diesem Abend im November diskutierten wir über eine Glanzleistung der Autorin. Sie erzählt die Geschichte dreier Frauen, die unfreiwillig und unzertrennlich miteinander verbunden sind.

Auch in diesem Jahr gab es im Dezember wieder einen kulinarischen Ausklang am Samowar.



Dazu konnten wir mit seinem neuen Programm den Kulturverein Moldova e. V. gewinnen, der uns von seinen bisherigen Auftritten in guter Einnerung ist. Die jungen moldauischen Künstler Svetlana Jonica, Klavier, Anna Ivantikaia, Tanz, Irina Grecu, Querflöte, Gesang, Olga Ramusch, Violine, Christina Mindrean, Sopran, Ivan Gorstea, Panflöte musizierten und tanzten für Sie unter der bewährten Leitung von Konstantin Pawljuk.

Zum


im März konnten wir während der Mitgliederhauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken und uns über die Vorhaben für 2011 informieren. Nach einer gemütlichen Plauderstunde bei Kaffee und Kuchen begeisterte das Duo Bozza - das sind Andreas Evers, Flöte und Stephan Schäfer, Gitarre - wie stets seit seinem Debüt im Liceo in Barcelona sein Publikum mit dem Kammerkonzert zum Weberjahr -"Rund um Carl Maria von Weber": Weil sich dieses Jahr der Geburtstag Carl Maria von Webers zum 225. Mal jährt, bot dieses Programm die Gelegenheit, einige heute zu Unrecht vergessene Komponisten aus dem unmittelbaren Umfeld des Komponisten kennen zu lernen. Obwohl Weber keine Duos für Flöte und Gitarre komponiert hat, spielt die Gitarre in seinen Opern- und Schauspielmusiken, als originale Besetzung zahlreicher Kunstlieder ebenso wie bei der kammermusikalischen Gelegenheitskompositionen eine wichtige Rolle und wurde von ihm sehr geschätzt.


Wie seit vielen Jahren wollten wir auch diese Mal am Tag des Beginns des 2. Welt-krieges mahnen, diese schrecklichen Jahre nicht zu vergessen und der Opfer der heutigen Kriege zu gedenken. Mit Ihrer Teilnahme bekundeten Sie, dass Sie gegen die Neonazis und alle Kriege sind und sich gegen ein weiteres Blutvergießen wenden. Unter dem Motto "Frieden fängt im Alltag an" trug der Berliner Entertainer Donato Plögert nachdenkliche, berührende, amüsante und stets abwechslungsreiche Gedanken, Erinnerungen, Geschichten und Gedichte von Adele Sandrock, Madeleine Albright, Hildegard Knef, Erich Kästner, Regine Hildebrand, Michael Kunze, Marlene Dietrich, Mascha Kaleko, Elke Heidenreich, Hans Rosenthal, Udo Jürgens und vielen anderen vor. Natürlich brachte der Künstler den Zuschauern auch ein paar ganz eigene Ansichten zum Weltfriedenstag auf seine unnachahmliche Art zu Gehör.

Auf Initiative der BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH sprachen sich zum 3. Bernauer Vereinsstammtisch viele Vereine für die Durchführung eines Vereinstages auf dem Platz vor dem Steintor aus. Auch unser Verein beteiligte sich im September daran, um noch mehr Bürgern unserer Stadt und ihrer Umgebung die Gelegenheit zu bieten, unsere vielfältigen Aktivitäten kennen zu lernen und durch ihre Teilnahme daran, ihren kulturellen Alltag zu bereichern. In einer Power-Point-Präsentation zeigten wir Ihnen eine Auswahl unserer Angebote. Wir bedanken uns, dass Sie am


unseren Stand rege besuchten und auch Freunde und Bekannte mitbrachten.

Die Anlieger des Kulturhofes in der Breitscheidstraße luden im November alle Lesehungrigen bei den


wieder zu einem Nachmittag und Abend randvoll mit literarischen Höhepunkten rund um den Krimi ein. Unser Beitrag dazu war natürlich - wie der aller anderen Teilnehmer - der Krimalliteratur gewidmet. Unser Gast Horst Bosetzky interessierten Lesern von Kriminalromanen vielleicht besser bekannt unter -ky, der geradezu der Inbegriff des Sozio-Krimis ist, der die Leichen nicht nur zur gefälligen Abendunterhaltung liefert, sondern mit ihnen ausdrücklich aufklärerische Absichten verfolgt. Sie konnten sich auf den 14. Fall von Kommissar Knappe unter dem Titel "Mit Feuereifer" freuen. Der Roman spielt während der Vorbereitungszeit auf die Olympischen Spiele in Berlin 1936. Die Ermittlungen des Kommissars führen immer tiefer in ein Netz von Intrigen und dubiosen NS-Moralvorstellungen.

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