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Ziele unserer Exkursionen in 2009 waren:


Eisleben gehört zu den ältesten Städten zwischen Harz und Elbe. Hier wurde der größte deutsche Reformator, Dr. Martin Luther geboren. Hier ist er auch gestorben. Das Geburts- und das Sterbehaus wurden 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Einige Wirkungsstätten Martin Luthers konnten wir bei unserer Stadtführung näher kennen lernen. Im Anschluss daran konnten wir uns für die Unternehmungen des Nachmittags in den "Ratsstuben", direkt am Marktplatz stärken. "Mehr als 450 Jahre gab es in Helfta kein klösterliches Leben mehr. Und noch vor 5 Jahren war hier ein trostloses Ruinen- und Trümmerfeld..." sagte die Äbtissin Maria Assumpta Schenkl über unser nächstes Ziel - das Kloster St. Marien zu Helfta, wo wir zu einer interessanten Führung erwartet wurden. Bevor es an die Heimreise ging, konnten wir beim gemütlichen Kaffeetrinken im Hotel "An der Klosterpforte" unsere Eindrücke austauschen.



Oranienburg, eine fast 800-jährige geschichtsreiche Stadt an der Havel, umgeben von Seen, Kanälen, blühenden Wiesen und dichten Wäldern - eingebettet in eine Landschaft, deren Schönheit einst das Herz einer Prinzessin berührte und die der Stadt daraufhin weit mehr geschenkt hat, als nur ihren Namen. Eine Stadt, die bis 1653 noch Bötzow hieß, erfuhr durch das Schaffen und Wirken von Louise Henriette einen wirtschaftlichen Aufschwung. Mit der Führung durch das Schloss und den Besuch der Landesgartenschau bietet Ihnen diese Exkursion die Möglichkeit, "Auf den Spuren von Louise Henriette", Kurfürstin von Brandenburg, geb. Prinzessin von Nassau-Oranien zu wandeln. Die Stadt Oranienburg widmet das Gartenfestival seiner Namenspatronin und Stadtgründerin Louise Henriette von Nassau-Oranien. Das Motto "Traumlandschaften einer Kurfürstin" ist eine Referenz an die wohl wichtigste Frau in Oranienburgs Geschichte. Was beschäftigte sie? Wovon träumte sie? Die Gestalter der Gartenschau zeigen variantenreiche Interpretationen ihres Denkens und Schaffens in Gartenzimmern, Bosketten, in den Blumenschauen und Veranstaltungen, die ganz im Zeichen des barocken Lebensgefühls stehen.


  • Die Dreiflüssestadt Passau


  • Linz - Kulturhauptstadt Europas 2009
  • Eine romantische Innfahrt in Schärding







Mitten in der Mecklenburger Seenplatte, am sagenumwobenen Tollensesee liegt die faszinierende Stadt Neubrandenburg. Die Geschichte und Geschichten sind lang, aber vor allem spannend, wie die Geschichte der Wall- und Wehranlagen aus den Gründertagen, die noch heute mit ihren Wiekhäusern und Toranlagen das Zentrum der Stadt nahezu vollständig umspannen. Viel haben diese Steine gesehen, wechselvolle Zeiten, manchen Sturm und Neubeginn. Bei unserer historischen Stadtführung konnten wir darüber vieles erfahren. Nach dem Mittagessen im Gasthaus "Badehaus" direkt am Tollensesee ging es auf "große" Fahrt, auf dem 10 km langen und  bis zu 2,5 km breiten sauberen, schönen Gewässer mit dem Fahrgastschiff "Mudder Schulten". Wir  konnten  die Schönheit einer abwechslungsreichen Hügellandschaft genießen, erkundeten die eindrucksvolle Tier- und Pflanzenwelt aus einem ganz anderen Blickwinkel und ließen uns von der Bordgastronomie verwöhnen.




Schmale Gassen, alte Häuser, salzige Luft und alte Segler, Marzipan, Literatur und Kunst - das ist Lübeck, wie wir es bei unserem Besuch unter sachkundiger Führung erlebten. In der historischen, 600 Jahre alten Gaststätte "Schiffergesellschaft" konnten wir im maritimen Ambiente nicht nur gut essen, sondern auch die großartigen Schiffsmodelle bewundern. Am Nachmittag galt unser Interesse einem der faszinierendsten Häuser Lübecks - dem Buddenbrookhaus. Hier lebten die Großeltern Thomas Manns, hier spielt sein großer Roman "Buddenbrooks" - und hier erfuhren wir Interessantes aus dem Leben der Familie Mann.


"Dich entbehr ich allein" - Briefwechsel zwischen Friedrich, Prinz von Preußen und seiner Schwester Wilhelmine, Markgräfin von Bayreuth

ausgewählt und gelesen von Antje und Martin Schneider, musikalisch kommentiert von Christina Hanke-Bleidorn, Klavier und Bettina Bergmann, Flöte

Zeitgenössische und klassische Balladen, "heiter bis wolkig" - Die Künstlergruppe Rose und Georgi hat die Balladen frisch aufbereitet und präsentierte Ihnen einen "Balladenvortrag mit Kick...spitzbübisch und brillant". Es erwarteten Sie im März Detlev Rose, Gitarre, Gesang, Rezitation, Piano und Christian Georgi, Flöte, Saxophon, Midi-Sax

"Ich war mal schön"  Mit diesem Programm stellte im Mai Beppo Pohlmann, "Grüner Star" und "U.Hu." unter den Spaßvögeln die besten und witzigsten Songs aus 30 Bühnenjahren vor. In schlagfertiger Weise sorgte er im Hand- und Wortumdrehen für eine familiäre Atmosphäre - unverkrampft und herzlich. Wann immer der Künstler etwas von sich gab, hatte er dieses breite Grinsen im Gesicht. Er wusste genau, wie seine Zuhörer ticken. Er kokettierte gekonnt mit seinem Alter, und dass er sich dabei selbst auf die Schippe nahm, gab zusätzlich Würze.

Im Juni erlebten Sie mit der Chansonwerkstatt (Sylvia Nitsche, Christiane Günther, Jan Lehmann, Silvana Ulrich) unter dem Motto "Damals - Von Trabant bis Tempolinsen" keine Zeit, die nie vergeht, sondern eine Zeit zwischen Westpaket und kabarettistischem Revueumbruch. Frischer Wind zieht durch die verstaubten Räume. Das Jahr der Rückblende, 20 Jahre Mauerfall. Und wir mittendrin. Da hat ein jeder eine Anekdote parat, und nicht nur das.

Wir freuten uns im September auf den erneuten Auftritt eines moldauischen Ensembles des Kulturvereins "Moldova". Die Künstler Svetlana Jonica; Klavier, Lilia Pintea; Mandoline; Drimba; Gesang, Anna Ivanitscala; Tänzerin, Dimitri Grabovschi; Tänzer, Valeriu Moruz; Tenor, Julian Drutac; Geige unter der Leitung von Konstantin Pawljuk; Moderation boten uns wieder ein exzellentes Programm unter dem Motto "Moldau tanzt und musiziert" aus Arrangements beliebter klassischer Komponisten, Operettenmusik und traditioneller moldauischer Folklore. Es zeigte uns die ungewöhnliche Stimmung und den folkloristischen Reichtum der tausendjährigen Tradition des moldauischen Volkes.

"Wolf ist politisches Kabarett" - Das konnten auch Sie im Oktober erleben in seinem neuen Programm, in dem der Berliner Polit-Kabarettist mit Stegreif, Lästersongs, Parodien und jeder Menge schräger Typen u. a. die olympischen Benzinpreise, Pekinger Apotheken, das Rentendilemma und die Bankkrise aufs Korn nimmt. Und im Urlaub muss sich das Berliner Taxifahrer-Original Kutschenkalle auch noch durch den Dschungel der neu entdeckten Südseeinsel Tohuwabohu schlagen.

Im November erlebten Sie das außergewöhnliche Konzert "Saitenmalerei" mit Russlands junger 1. Preisträgerin für Domra, Natalia Anchutina. Mit ihrer poetischen Musikalität und atemberaubenden Technik begeistert sie seit Jahren die russischen Musikkritiker und das Publikum gleichermaßen. Nun ist sie wieder auf großer Deutschlandtournee und konzertierte auch für Sie. Sie präsentierte gemeinsam mit ihrem Partner am Klavier, Lothar Freund ein spektakuläres, hoch virtuoses Konzert mit einem Repertoire, das sowohl Originalwerke russischer Komponisten, als auch Transkriptionen der klassischen Konzertliteratur enthielt.

Unter dem Motto "Hilfe, bald nun ist Weihnachtszeit" stimmten Sie am dritten Advent zwei Engel auf Erden auf das schönste Fest des Jahres ein, denn die Vorfreude ist die schönste Freude. "Wandern Sie mit uns durch den weißen Winterwald" forderten die Sopranitas mit Dita Katrin Luft und Anita Weltzien mit den schönsten Melodien und Geschichten zur Weihnacht auf.


"Das klassische Streichquartett" - Von den Anfängen bis zur Meisterschaft - im April war dieses Programm Joseph Haydn anlässlich seines 200. Todestages gewidmet.

Zu unserem jährlichen Hofkonzert zur Sommerzeit hörten Sie sämtliche Quartette für Flöte, Violine, Viola und Violoncello von Wolfgang Amadeus Mozart mit Gerrit Fröhlich, Flöte, Alexander Grothe, Violine, Manfred Glass, Viola, H.-J. Scheitzbach, Violoncello, Moderation

Unter dem Motto "Verklungene Tage" hörten wir im September Reminiszenzen berühmter Komponisten wie Sammartini, Felix Mendelsohn-Bartholdy, Peter Tschaikowski, Frederic Chopin u. a. in Wort und Ton von Hans-Joachim Scheitzbach, Violoncello, Moderation und Hendrik Heilmann, Klavier.

Traditionell erlebten Sie am 2. Advent in der Stadthalle Bernau das "Weihnachtliche Konzert im Kerzenschein" unter der Leitung des Kammervirtuosen Hans-Joachim Scheitzbach, Violoncello mit Theresa Derksen, Sopran, Klaus-Dieter Schubert, Trompete und Hendrik Heilmann, Klavier in der weihnachtlich geschmückten Stadthalle. Es erklangen Werke von Bach, Vivaldi, Albini u. a. sowie weihnachtliche Lieder aus dem 17./18. Jahrhundert.


Europa hat im Laufe einer langen und bewegten Geschichte eine Vielzahl von Staaten und Kulturen hervorgebracht. Ihre nationale Identität spiegelt sich nicht nur in der Sprache, Kunst und Architektur, sondern auch in ihren Küchen. Bei soviel Internationalität wie in der EU wird die nationale und regionale Küchen-Identität besonders wichtig: Man besinnt sich wieder auf die Zubereitung von Mutters und Groß-mutters Speiseplan und huldigt so auf praktische und genussvolle Weise der Tradition. Wenn man die Gerichte dieser Länder auf den Tisch bringt, tut man im Kleinen mehr für die Völkerverständigung als mancher Politiker: Man praktiziert Europa weite Gastfreundschaft und schafft Sympathie füreinander über Löffel, Messer und Gabel. Kann man sich eine angenehmere Art vorstellen sich mit anderen Kulturen zu befassen? Darum wollen wir auch in den nächsten Jahren daran festhalten, uns nicht nur mit der Politik und Kultur der Länder vertraut zu machen, sondern auch mit ihrer Küche.

Als Gast begrüßten wir im April 2009 Vladimir Pyatin, Botschaftsrat der Russischen Förderation. Im Juni konnten wir Ihnen die Schweiz - Schweizerische Eidgenossenschaft -  wie sie offiziell heißt, vorstellen. Viele Besonderheiten hat das Land, die mindestens ebenso herausragend sind wie der bekannteste Berg der Schweizer Alpen - das Materhorn. Wir wollen dafür die einmalige und einzigartige Demokratie und die Milizarmee, den Lebensstandard und das Pro-Kopf-Einkommen, die Eigenschaften der Menschen und die Kultur als Beispiele anführen.Über all das noch viel mehr erfuhren Sie bei den Ausführungen unseres Gastes Urs Hammer, Stellvertretender Botschafter und Gesandter. In der anschließenden Diskussion beantwortete er auch Ihre Fragen. Mit einem musíkalischen Beitrag von Thomas Bächli, Klavier ließen wir den Abend ausklingen. Im April als der  Botschaftsrat der Russischen Förderation, Vladimir Pyatin unser Gast war, wurde der Wunsch geäußert, die Botschaft der Russischen Förderation in Berlin zu besuchen, dem der Botschaftsrat wohlwollend zustimmte. Im Oktober bot uns die Botschaft die Möglichkeit zu einer Führung in der Botschaft an, die wir gern wahrnahmen.


Mit unseren Theaterfahrten ermöglichen wir auch Bürgern ohne Auto aus Tempelfelde, Schönfeld, Grüntal, Biesenthal, Rüdnitz, Bernau, Wandlitz, Schönow, Zepernick und Schwanebeck an besonderen Theater- und Konzertereignissen teilzunehmen. In den mehr als zehn Jahren des Bestehens dieses Projektes hat es noch nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt.

Solisten der Opernaufführungen des Festivals der Kammeroper Schloss Rheinsberg begeisterten im Juli das Publikum mit beliebten Arien und Duetten der Opernliteratur mit ihrer "Operngala" in Rheinsberg. Die jungen Stimmen und der Klang des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt/ O. unter Leitung von Kevin McCutcheon vereinten sich mit dem zauberhaften Ambiente des Schlosshofs. Der Blick auf den Sonnenuntergang über dem Grienericksee machte den Kunstgenuss vollkommen.

"Im Spinnhaus - Ein Heimatabend" Das Stück das nach einem Roman von Kerstin Hensel entstand, dreht sich um die Seele von Gebäuden und ihrer Bewohner. Dort hausen eigensinnige, zähe, traumversponnene Weibsbilder, ihres Zeichens Wäscherinnen und Spinnerinnen.Wir ließen uns im Oktober beim Besuch des Theater am Rand überraschen vom Spiel der Künstler Thomas Rühmann, der die Worte wie Wäsche knautscht, rollt und walkt, Jens-Uwe Bogadtke, seinem Miterzähler und Widerpart, der den eingefleischten Erzgebirgler gibt und Tobias Morgenstern, der für die Musik zeichnet.



Mit diesem Projekt konnten wir bereits weit über den Barnim hinaus Bürger für Denkmale unseres Landkreises interessieren und tragen damit zu ihrer Erhaltung und Popularisierung bei. Zwei "Kulturbun(d)te Ausflüge" finden ihren abschließenden musikalischen Höhepunkt in einem Denkmal.

Die Fachwerkkirche Tuchen - ein wunderschönes Denkmal der Fachwerkkunst - haben wir in unser Herz geschlossen und trafen uns dort und in der Ruine der Wehrkirche Beiersdorf mit hochkarätigen und jungen Künstlern aus der ganzen Republik zum "Rendezvous im Denkmal" , so z. B.

im Februar in der Fachwerkkirche Tuchen: Yvonne Zeuge, Sopran und


Christoph Schröter, TenorChristoph Schröter, Tenor und Professor Marek Bobéth, Klavier trugen Sie "Auf den Flügeln bunter Träume" fort zu einer Phantasiereise ins Wunderland der Musik. Sie ließen sich von den bunten Geschichten der Liebe, des Frühlings und der Sehnsucht verzaubern und genoßen Sie wunderschöne Melodien aus Operrette und Film. Sie erlebten einen Nachmittag, der Sie beflügelte.

"Bei Dir war es immer so schön" Mit Schlagern der 30er und 40er Jahre konnten Sie im März Renate Schulz, Gitarre begleitet von Wolfgang Haenzler, Keyboard im Gemeindezentrum am Sportplatz Beiersdorf erleben. Ihre Moderation mit kleinen Gedichten und Aphorismen, die menschliche Nähe schaffen, rundeten das Programm ab.

Heinz-Florian Oertel führte und führt ein bewegtes Leben. Sein Lebensweg begann als Schauspieler am Cottbuser Theater, er absolvierte eine Kurzausbildung als Lehrer und arbeitete von 1949 bis 1991 beim DDR-Hörfunk und ab 1955 beim DDR-Fernsehen. Er berichtete von Olympischen Spielen, Fußball-Weltmeisterschaften, Welt- und Europameisterschaften im Eiskunstlauf. Er erfand und moderierte viele TV-Sendungen wie z. B.  "Porträt per Telefon". In dieser Sendung interviewte er in rund 250 Folgen jeweils 45 Minuten lang live prominente DDR-Bürger, vor allem Sportler, Künstler und Wissenschaftler. Dieses Mal wurde er interviewt von Donato Plögert. Unseren Stammbesuchern seit langem als Multitalent bekannt - war er Garant, dass dieser "Promi-Talk" mit Heinz-Florian Oertel in der Fachwerkkirche Tuchen im April ein voller Erfolg wurde.

- Schlager der "goldenen" 20er Jahre - Einen Steifzug durch den Dschungel der Gefühle in Schlagern und Chansons voll Wärme, Witz und feurigem Übermut unternahmen mit Ihnen in der Dorfkirche Prenden im Mai Martha Pfaffeneder, Gesang und Moderation Jens Karsten Stoll, E-Piano. Die beiden Künstler begeisterten Sie mit verführerischen Liedern wie "Bel Ami", "Jede Frau hat ein süßes Geheimnis", "Man müsste Klavier spielen können" und unterhaltsamen biographischen Erzählungen und Anekdoten von Hans Albers, Hans Moser und Marlene Dietrich.

Beim Kulturbun(d)ten Ausflug am Pfingstsonnabend bei der Schleusenfahrt auf dem Oder-Havel-Kanal in Niederfinow erfuhren Sie Interessantes über das Schiffshebewerk und den begonnenen Neubau. Auf dem Landhof Liepe, konnten Sie sich beim Brunch stärken, im Scheunenladen Schauen und Kaufen oder sich auf dem Gelände entspannen. Zum 55-jährigem Jubiläum besuchten wir das Binnenschifffahrts-Museum Oderberg mit vielen Exponaten des Schiffer- und Fischerlebens, sowie dem Seitenraddampfer "Riesa".

Clara und Robert - zwei Menschen, eine Leidenschaft Die Künstler Sonja Walter, Sopran Andreas Wolter, Klavier und Torsten Schnier, Schauspieler gestalteten den Septembernachmittag in Tuchen mit den schönsten Liedern und Melodien von Robert und Clara Schumann. Dazwischen informierten sie uns kurzweilig in kleinen Episoden und Anekdoten über das dramatische Leben des Ehepaars. In Originalzitaten kamen auch immer wieder Clara und Robert persönlich zu Wort.

Einen Tag im Museumspark Rüdersdorf mit Geologie - Natur - Technik - Kabarett konnten wir zum Kulturbun(d)ten Ausflug am 3. Oktober bei der historischen Führung unter sach- und fachkundiger Leitung und beim Rendezvous im Denkmal in der "Kalkscheune" erleben. "Lachen ist gesund" - Das bewies das Berliner Solisten-Team mit seinem Programm "Aber, aber nicht so frech". Sie erlebten, die aus dem Fernsehen bekannten Schauspieler Petra Dobbertin und Klausjürgen Steinmann von dem Pianisten Frank Ihme am Keybord begleitet mit charmant servierten Frechheiten, treffenden Pointen und musikalischen Leckerbissen von Liebesfreud und Liebesleid.

Im November erlebten Sie in dem fulminanten und erlebnisreichen Shownachmittag "Musical Classics"  die wundervollsten Musical-Klassiker im einzigartigen Chorklang der Vocalartisten. Auf der Gästeliste standen unter anderem: Tewje, der Milchmann aus "Anatevka", die erotisch anzüglichen Barfrauen aus "Cabarett", die aufgedrehten Highscool-Girls aus "Grease", das tragische Traumpaar Maria und Tony aus der "WestSideStory", die weltgewandte Lebefrau des Biedermeyers Dolly Lewin aus "Hallo, Dolly" und vieles mehr.


Unter dem Motto "In dulci jubilo" nahmen die 6 Sängerinnen und Sänger des SEKT-TETT aus Bad Freienwalde ganz ohne Technik ihr Publikum mit auf eine winterliche Reise über den halben Erdkreis und über mehrere Jahrhunderte. Von "Quem pastores landavere" aus dem 14. Jahrhundert über "Brich an du schönes Morgenlicht" von Johann Sebastian Bach bis hin zum "Lied des kleinen Trommlers" von Th. Link legten sich die leisen, aber auch berauschenden Töne der Vorweihnachtszeit wie Schneeflocken auf die Herzen der Zuhörer.


Der neugegründete Arbeitskreis hat sich vorgenommen, das künstlerische Erbe des Bernauer Ehrenbürgers aufzuarbeiten und an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Damit wollen wir den großen Künstler und Ehrenbürger unserer Stadt ehren, der vor mehr als 25 Jahren (1985) verstarb. Zum Auftakt unserer Reihe mit Filmen von Konrad Wolf im neuen Jahr zeigten wir den Film

April 1945 - Tage zwischen Krieg und Frieden. Mit einer Aufklärungseinheit kommt der 19jährige Gregor Hecker nach Deutschland zurück. Er war acht als seine Eltern nach Moskau emigrierten. Täglich begegnet Gregor Menschen verschiedenster Art: hoffnungsvollen, verwirrten, verzweifelten. Bei seinen russischen Freunden fühlt er sich zu Hause, viele der Deutschen geben ihm Rätsel auf. Langsam begreift er, dass es "die Deutschen" nicht gibt.

Sie erlebten  den Filmklassiker der DEFA nach einer autobiographischen Vorlage von Konrad Wolf, der zum großen Teil in unserer Stadt spielt und im Februar 1968 im voll besetzten Kinosaal seine Premiere hatte, gemeinsam mit unserem Gast Dr. Dieter Wolf, ehemaliger Chefdramaturg der DEFA


Die im Mai verunglückte Vorführung des Films "Goya" wurde im September erfolgreich wiederholt. Der Film wurde im Juli 1971 uraufgeführt.  Konrad Wolf beschäftigten dabei die widersprüchlichen Verhältnisse zwischen Künstler und Macht. Der Film wurde nach dem Roman "Goya oder Der arge Weg der Bedrängnis" von Lion Feuchtwanger gedreht.

Unsere Reihe mit Filmen von Konrad Wolf beendeten wir im Jahr 2009 mit dem Film "Der nackte Mann auf dem Sportplatz". Nach dem Goya-Film porträtiert Wolf in der zweiten Zusammenarbeit mit Wolfgang Kohlhaase einen DDR-Bildhauer, gespielt von Kurt Böwe. Beide nutzen dafür auch die Millieukenntnisse und die schauspielerische Mitarbeit des bekannten Künstlers Werner Stötzer. Erzählt wird der unspäktakuläre Alltag eines Mannes, seiner Beziehung zum schwer formbaren harten Material, zu seinen Modellen und Auftraggebern, vom schwierigen Verhältnis zwischen Kunstproduktion und denen, für die er eigentlich arbeiten möchte, ohne sich anzubiedern. Und so landet sein schönes Bodenreform-Relief im Spritzenhaus eines Dorfes und das Auftragswerk eines kleinen Sportklubs enttäuscht erst einmal seine alten Freunde. Statt des Standbildes für die lokale Berühmtheit eines Torwarts steht dort nun peinlicherweise "der nackte Mann auf dem Sportplatz" und wird schließlich doch mit Humor angenommen. Das wenig bekannte Werk gehört zu den Raritäten der Filmografie Konrad Wolfs.


Die Zirkelabende des Freundeskreises Literatur sind aus dem Leben des Vereins nicht mehr wegzudenken. Geleitet von der Diplom-Bibliothekarin Ursula Römpler, gelingt es immer wieder, aktuelle und klassische deutsche und internationale Literatur zu diskutieren und zu analysieren und so den Freundeskreis zu einer hervorragenden Bildungs- und Kommunikationsstätte für deutsche und internationale Literatur weiter zu entwickeln. Alle Zirkelabende sind öffentlich. Mit Helmut Kraussers Roman "Die kleinen Gärten des Maestro Puccini" eröffneten wir unsere Diskussionsabende im neuen Jahr. Susanna Tamaros Roman "Erhöre mein Flehen" stand im Februar zur Diskussion. "Das Gedächtnis des Wassers" von Franzois Gantheret - Dieser Roman, in dem es um Täuschung, das Verdrängen und Schweigen und die Macht der Erinnerung geht, war Thema unserer Diskussionsrunde im März. Einen interessanten Diskussionsabend mit "Die Blendung" von Elias Canetti erlebten wir im April. Im Mai beschäftigten wir uns mit dem Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann. Zum Auftakt der Urlaubszeit "reisten" wir im Juni mit Bundesfreundin Neumann durch Australien. Zur Diskussion im September stand "Das Geheimnis des Kalligraphen" von Rafik Schami. Auch in diesem Jahr lud der Freundeskreis Literatur im Oktober nicht nur zur Diskussion selbst gelesener Bücher, sondern auch wieder zum Zuhören und -schauen ein. Zum 200. Geburtstag von Edgar Allan Poe bot Ihnen die Gruppe Literamus mit Susan Muhlack, Wort und Veronika Otto, Cello eine Lesung mit Musik und Masken unter dem Titel "Fantastische Erzählungen". Im November ging es um Guy de Maupassant und seinen Roman "Bel ami". Zum Ausklang des Jahres gab es wie stets kleine Leckerbissen. Dabei ließen wir noch einmal die schönsten Veranstaltungen an uns vorüber ziehen.


Zum


im März konnten wir das duo melange begrüßen. Es wurde 1998 von Almut Unger und Thomas Laukel gegründet. Die beiden Musiker kombinieren die Flöte mit den melodischen Schlaginstrumenten Marimbaphon und Vibraphon zu einem einzigartigen Klanggemisch. Das Repertoire des Ensembles besteht vornehmlich aus Werken, die eigens für diese spezielle Besetzung arrangiert wurden. Hierbei ist die stilistische Bandbreite weit gefächert: Ob Klänge aus Mozarts "Zauberflöte", Klavierwerke von Maurice Ravel, barocke Sonaten oder gar Polka und Walzer von Johann Strauß - stets entfalten die Kompositionen durch kunstvolle Arrangements und die sensible musikalische Umsetzung ganz neue Reize; der Charakter der Vorlagen geht aber dennoch niemals verloren.

Gemeinsam mit anderen Kulturveranstaltern der Stadt Bernau gestalteten wir im April - bereits zum dritten Mal - das


Nach einer gemütliche Plauderei bei Kaffee und Kuchen stellte Ihnen das Rosenau-Trio Baden-Baden (Holger Bornschier, Bariton; Helga Becker, Klavier; Kerstin Reimann, Schauspielerin) "Best of ... Prima la musica" auf Flügeln - nicht nur des Gesangs, sondern auch der Dichtung - aus seinen vielen Hörfolgen das Schönste vor. Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms waren zu hören. Auch Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Maria von Weber und Johann Strauß Sohn standen im Programm. Harmonisch eingeflochten in die Lieder und Klavierwerke waren Gedichte von Joseph von Eichendorff, Johann Wolfgang von Goethe und Hermann Hesse. Darüber hinaus versprachen Briefe und Dokumente Interessantes und Wissenswertes, und auch heitere Anekdoten gaben Anlass zum Schmunzeln.


Auch in diesem Jahr wollten wir am Tag des Beginns des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren mit unserer Veranstaltung an die Gräueltaten der Nazis erinnern und Sie auffordern, gegen den Krieg und für ein menschenwürdige Gesellschaft einzutreten. Mit "Denk ich an Deutschland..." hat der Entertainer und Sänger Donato Plögert eigens ein Programm kreiirt, in dem er sich der Deutschen, ihrer Geschichte und deren Ansehen und Betrachtung von außen annimmt. Das geschah natürlich auf größtenteils amüsante, aber auch durchaus nachdenkliche Art und Weise anhand aufgezeichneter Erlebnisse, Ansichten und Schicksale von so prominenten Kollegen und Autoren wie Hans Rosenthal, Erich Kästner, Frank Schöbel, Ephraim Kishon, Elke Heidenreich, Horst Tappert, Marlene Dietrich, Peter Frankenfeld und vieler anderer - wie immer bei Donato Plögert von ihm mit den dazu passenden Liedern verbunden.

Die Anlieger des Kulturhofes in der Breitscheidstraße luden im November alle Lesehungrigen zur


wieder zu einem Nachmittag und Abend randvoll mit literarischen Höhepunkten ein!

"Der Verbrecher aus verlorener Ehre" - Eine wahre Geschichte von Friedrich Schiller zum 250. Geburtstag

"Der Verbrecher aus verlorener Ehre" ist die bedeutsamste Kriminalerzählung von Friedrich Schiller. Darin zeigt er sich nicht nur als epochaler Schriftsteller und feinfühliger Menschenkenner, vielmehr übt er scharfsinnig Kritik an der Justiz. Doch geht er dabei weniger auf das Strafrecht ein, sondern zeigt deutlich die Ursache und die daraus resultierende Wirkung in der Verflechtung von bornierter Gesellschaft, ehrlosem Individuum und züchtigendem Staat. Eine nach über 220 Jahren noch immer brisante Thematik im Strafvollzug.

In den vertonten Texten von Friedrich Schiller bereicherte Manuel Stöbel (Saarbrücken)

die Lesung von Alke Katherine Szonn (Bremerhaven) für das Publikum stimmungsvoll. Damit konnte das KronetaarnEnsemble den Zuhörern - auch den jüngeren - ein "Schillerndes Memorial" zur Darbietung bringen.

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